Naturkatastrophen in Österreich

Newsletter 2-2017


 

Unwettermeldungen der letzten Zeit

05/17 Heftige Unwetter: Gmunden unter Wasser – Waldbrände in Tirol
Quelle: kurier.at.

05/17 Oberösterreich: Es ist mit starken Gewittern, Starkregen, Hagel und Sturm zu rechnen.
Quelle: zamg.at

05/17 Heftige Unwetter mit Hagel und Hochwasser: In weiten Teilen des Landes sind am Dienstag und in der Nacht auf Mittwoch heftige Gewitter niedergegangen. Folge waren Überschwemmungen und hunderte Feuerwehreinsätze.
Quelle: www.orf.at


Grundsätzlich ist in Österreich jedes Bundesland als Risikogebiet für Naturkatastrophen einzustufen. Hochwasser, Muren, Lawinen oder Steinschlag führen zu einer Bedrohung von Menschen, Umwelt, Sach- und Vermögenswerten. Existenzbedrohende Schäden durch Naturkatastrophen sind in Österreich längst keine Seltenheit mehr.

Das Schlimmste: Es kann jeden treffen!

Die zunehmende Anzahl der Schadensereignisse in den letzten Jahrzehnten sowie die steigende Höhe des Schadensausmaßes führt für die Wirtschaft zunehmend zu einer Risikosituation.
 


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Mögliche Auswirkungen des Klimawandels in Österreich


Im Rahmen des Projektes COIN (COst of INaction), das im Rahmen des Austrian Climate Research Program (ACRP) vom Klima- und Energiefonds gefördert wird, wurde eine mögliche Prognose erarbeitet, welche u.a. für Österreich folgende Szenarien darstellt:

  • Steigende Hochwasserschäden – Schäden aus 100-jährigen Hochwasserereignissen können sich durch Klimawandel und Vermögenszuwächse verdoppeln.
  • Veränderung der Häufigkeit von Dürreszenarien im Süden/Osten Österreichs. Dürreszenarien prognostizieren z.B. Ernteverluste von bis zu 30 % für das Wein- und Mostviertel.


Effektiver Schutz vor Naturkatastrophen möglich?

  • Als kurzfristige proaktive Maßnahme sind entsprechende Vorwarnsysteme für Unwetter seitens der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) mit ihren Partner in Umsetzung.
  • Langfristige Vorkehrungen zum Schutz betroffener Objekte sind durch bauliche Maßnahmen zu erreichen. Diese werden im Optimalfall bereits bei der Planung neuer Objekte berücksichtigt.
  • Zudem kann ein Risikotransfer durch eine entsprechende Versicherungslösung im Rahmen der Sachversicherungen erfolgen, um das etwaige Schadensausmaß zu minimieren.

Für nähere Informationen wenden Sie sich an Ihren persönlichen Kundenbetreuer oder vereinbaren Sie direkt einen Termin.