Damit es im Schadenfall keine bösen Überraschungen gibt. Über die Tücken einer Unterversicherung bei Sach-Versicherungen.
Newsletter 1-2026
Nichts frustriert Unternehmer mehr, als über Jahre hinweg verlässlich Versicherungsprämien zu bezahlen und im Schadenfall trotzdem nur eine reduzierte oder gar keine Leistung zu erhalten. Deshalb ist es wichtig, Schwachstellen frühzeitig zu erkennen, um zu verhindern, dass es im Ernstfall zu unangenehmen Überraschungen kommt.
Wie entsteht eine Unterversicherung?
Unterversicherung bedeutet bei der Sach-Versicherung, dass die gewählte Versicherungssumme den tatsächlichen Wert des versicherten Sach-Betriebsvermögens nicht vollständig abdeckt. Im Schadenfall erhält der Versicherungsnehmer nicht die volle Entschädigung, weil die Sach-Versicherungssumme niedriger als der Wiederherstellungs-/Wiederbeschaffungs- oder Neuwert ist.
In der Praxis hat sich dabei folgende Vorgangsweise besonders bewährt:
- Die Erstellung von Gutachten mit Standortbegehung durch externe Sachverständige mit vollständiger und detaillierter Bewertung der vorhandenen Vermögenswerte.
- Die Erstellung eines Risikoberichtes (Risk-Survey) mit Standortbesichtigung durch den Risk-Manager des aktuellen Versicherers des jeweiligen Unternehmens.
- Abschluss oder Anpassung der Versicherungsverträge an die Ergebnisse des SV-Gutachtens und des Risk-Surveys durch den Versicherungsmakler.
- Jährliche Überprüfung der Versicherungssummen mit dem Versicherungsmakler.